Hallo Leute! Aufschieben… Ein Monster, das wir wahrscheinlich alle mehr oder weniger kennen. Dieses Gefühl, Aufgaben immer wieder auf später zu verschieben und das uns innerlich auffrisst. Stellt euch vor, da ist dieses Projekt, das fertig werden muss, dieses Buch, das gelesen werden sollte, dieses Fitnessstudio, in das man gehen sollte… Alles wird auf den nächsten ‘perfekten’ Zeitpunkt verschoben. Aber muss das so sein?
Natürlich nicht! Aufschieben ist eine Gewohnheit, und wie jede Gewohnheit kann man sie ändern. Ich werde euch gleich ein paar praktische Methoden vorstellen, die ich selbst ausprobiert habe und die meiner Meinung nach funktionieren. Seid ihr bereit?
1. Geht in kleinen Schritten vor: Lasst euch nicht von einem großen Projekt einschüchtern. Teilt es in kleine, überschaubare Teile auf. Anstatt beispielsweise den riesigen Bericht zu schreiben, konzentriert euch heute nur auf die Einleitung. Seht ihr, so beängstigend ist es gar nicht, oder?
2. Findet ein ‘Warum’ für euch: Warum müsst ihr diese Aufgabe erledigen? Definiert die Antwort auf diese Frage klar und deutlich. Das wird eure Motivation steigern und den Drang zum Aufschieben unterdrücken. Vielleicht eine Beförderung, vielleicht nur ein erholsamer Schlaf… Was auch immer euer Grund ist, erinnert euch immer wieder daran.
3. Probiert die ‘5-Minuten-Regel’ aus: Der Einstieg in eine Aufgabe erscheint euch zu groß? Gebt euch selbst nur 5 Minuten. Sagt: ‘Ich werde nur 5 Minuten arbeiten’. Oftmals seid ihr nach diesen 5 Minuten so in die Aufgabe vertieft, dass ihr weitermachen wollt. Glaubt mir, es funktioniert!
4. Zeitmanagement ist einfacher als ihr denkt: Recherchiert Zeitmanagement-Techniken. Pomodoro-Technik, Eisenhower-Matrix… Es gibt viele verschiedene Methoden. Findet diejenige, die für euch am besten geeignet ist, und fangt an, sie anzuwenden. Wenn ihr eure Zeit effizienter nutzt, habt ihr weniger Aufgaben, die ihr aufschieben könnt.
5. Lasst den Perfektionismus los: Nicht alles muss perfekt sein. Manchmal ist ‘gut genug’ auch genug. Perfektionismus ist eine der Hauptursachen für das Aufschieben. Denkt daran: Eine erledigte Aufgabe ist immer besser als eine unvollkommene.
6. Belohnt euch selbst: Belohnt euch selbst, wenn ihr eine Aufgabe erledigt habt. Das wird euer Gehirn dazu anregen, diese Aufgabe zu erledigen. Eine kleine Kaffeepause, eure Lieblingsmusik, ein kurzer Spaziergang… Was auch immer eure Belohnung ist, vergesst nicht, dass ihr sie verdient habt.
Vielleicht habt ihr es schon erlebt: Ihr wartet bis zur letzten Minute mit einer aufgeschobenen Aufgabe und versucht, sie gestresst zu erledigen… Das ist nicht gerade angenehm, oder? Deshalb steigert die Überwindung des Aufschiebens nicht nur eure Produktivität, sondern auch eure Lebensqualität.
Verabschiedet euch vom Aufschieben für mehr Produktivität
Aber wo sollt ihr anfangen? Hier ist ein Tipp: Fangt jetzt, nachdem ihr diesen Artikel zu Ende gelesen habt, an, eine dieser kleinen Aufgaben zu erledigen, die ihr aufgeschoben habt. Vielleicht das Geschirr spülen, vielleicht eine E-Mail beantworten… Was auch immer es ist, fangt einfach an. Ihr werdet sehen, der Rest kommt von selbst.
Denkt daran, die Überwindung des Aufschiebens ist ein Prozess. Erwartet nicht sofort Ergebnisse. Seid geduldig mit euch selbst und gebt nicht auf. Viel Erfolg!
Apropos, welche Taktiken habt ihr im Umgang mit dem Aufschieben? Vergesst nicht, sie mit uns in den Kommentaren zu teilen!