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Atemübungen: Stress abbauen & im Moment leben!

13 Januar 2026 3 Min. Lesezeit
Atemübungen: Stress abbauen & im Moment leben!

Hallo Leute! Im Alltagsstress vergessen wir oft, richtig zu atmen, oder? Vielleicht fühlen wir uns deshalb müde, gestresst und können uns schlecht konzentrieren. Aber wisst ihr was? Die Lösung liegt direkt vor unserer Nase! Ja, ihr habt richtig gehört, ich spreche von unserer Atmung.

Ist euch schon mal aufgefallen? Wenn wir nervös sind, wird unsere Atmung schneller und flacher. Sind wir entspannt, wird sie tiefer und langsamer. Deshalb sind Atemtechniken eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, die Kontrolle über unser Leben zu übernehmen. Stellt euch vor, es ist ein kostenloses Werkzeug, das wir immer bei uns haben!

Aber wie funktioniert das mit dem Atmen? Hier sind ein paar einfache, aber wirkungsvolle Methoden:

  • Zwerchfellatmung (Bauchatmung): Legt eine Hand auf eure Brust und die andere auf euren Bauch. Beim Einatmen sollte sich die Hand auf eurem Bauch heben und die Hand auf eurer Brust sich kaum bewegen. Das bedeutet, dass ihr mit eurem Zwerchfell atmet. Beim Ausatmen senkt sich euer Bauch langsam. Schon ein paar Minuten dieser Atmung pro Tag können helfen, Stress abzubauen.
  • 4-7-8-Technik: Diese Technik ist ideal für alle, die Schwierigkeiten beim Einschlafen haben. Atmet 4 Sekunden lang durch die Nase ein. Haltet den Atem 7 Sekunden lang an. Atmet 8 Sekunden lang langsam durch den Mund aus. Nach ein paar Wiederholungen werdet ihr euch entspannter fühlen.
  • Achtsamkeitsmeditation: Setzt euch hin oder legt euch hin. Schließt die Augen und konzentriert euch nur auf eure Atmung. Beobachtet euren Atem. Gedanken können kommen und gehen, das ist nicht schlimm. Kehrt einfach zu eurer Atmung zurück.

Im Grunde ist es so: Atemübungen helfen nicht nur beim Stressabbau, sondern verbessern auch unsere Konzentration, Fokussierung und sogar unsere körperliche Leistungsfähigkeit. Vielleicht habt ihr es selbst schon erlebt: Vor einer Präsentation oder einem wichtigen Meeting könnt ihr euch durch Atemkontrolle beruhigen und bessere Leistungen erbringen.

Stressmanagement mit Atemübungen

Um Atemtechniken in euer Leben zu integrieren, müsst ihr nicht stundenlang meditieren. Ihr könnt diese Übungen in kurzen Pausen über den Tag verteilt oder sogar im Stau anwenden. Wichtig ist, regelmäßig zu üben.

Mein Favorit ist es, direkt nach dem Aufwachen 5 Minuten Zwerchfellatmung zu praktizieren. Das hilft mir, ruhiger und fokussierter in den Tag zu starten. Ihr könnt euch auch eine eigene Routine zusammenstellen.

Aber warum ist das Atmen so wirkungsvoll? Weil unsere Atmung direkt mit unserem Nervensystem verbunden ist. Mit den richtigen Atemtechniken können wir unser Nervensystem beruhigen und die Ausschüttung von Stresshormonen reduzieren. Das führt dazu, dass wir uns sowohl körperlich als auch geistig besser fühlen.

Vergesst nicht, die Atmung ist nicht nur zum Überleben da, sondern auch eines der wichtigsten Werkzeuge, um das Leben in vollen Zügen zu genießen. Tut euch selbst einen Gefallen und entdeckt eure Atmung. Ihr werdet es nicht bereuen!

Liebe Grüße!

Schlagwörter: yoga