Hallo liebe Eltern!
Prüfungszeit… Stressig für uns alle, nicht wahr? Aber vor allem für unsere Kinder. Diese kleinen Herzen können von großer Angst überwältigt werden. Prüfungsangst ist eigentlich nicht unser Feind. Sie motiviert uns, uns besser vorzubereiten. Aber wenn das Maß voll ist, ändert sich die Sache. Wie gehen wir also mit dieser Angst um? Hier sind ein paar Tipps:
Prüfungsangst: Sprechen Sie offen mit Ihrem Kind
Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Kind. Reden Sie wirklich mit ihm. Fragen Sie nicht nur: ‘Wie geht es dir?’. Versuchen Sie zu verstehen, wie es sich fühlt. Vielleicht ist es Ihnen ja auch schon passiert, dass sich hinter diesem kleinen, traurigen Gesicht eine große Sorge verbirgt.
Sie können folgende Fragen stellen:
- Was denkst du über die Prüfungen?
- Was beunruhigt dich am meisten?
- Wie kann ich dir dabei helfen?
Denken Sie daran, Zuhören ist der wichtigste Schritt. Hören Sie zu, ohne zu urteilen oder zu kritisieren. Geben Sie ihm einfach das Gefühl, dass Sie für ihn da sind.
Aber… Reicht es, nur zu reden?
Natürlich nicht! Hier sind die anderen Schritte:
1. Erwartungen managen:
Kennen Sie die Fähigkeiten Ihres Kindes. Erwarten Sie nicht mehr von ihm, als er leisten kann. Jeder hat andere Talente. Wichtig ist, dass er sein Bestes gibt.
2. Erfolg definieren:
Erfolg ist nicht nur eine Note in der Prüfung. Würdigen Sie die Bemühungen und die Entwicklung Ihres Kindes. Vielleicht wird es in dieser Prüfung nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Aber die Dinge, die es gelernt hat, und die Erfahrungen, die es gesammelt hat, sind viel wertvoller.
3. Einen gesunden Lebensstil unterstützen:
Schlaf, Ernährung, Bewegung… Alles ist sehr wichtig. Unregelmäßiger Schlaf und ungesunde Ernährung können die Angst verstärken. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind regelmäßig schläft und sich gesund ernährt. Machen Sie gemeinsam Spaziergänge, spielen Sie Spiele. Es wird sehr gut tun, sich abzulenken und zu entspannen.
4. Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen:
Manchmal geraten die Dinge außer Kontrolle. Wenn die Angst Ihres Kindes sehr hoch ist und sein tägliches Leben beeinträchtigt, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Pädagogen und Psychologen können Sie dabei unterstützen.
Stellen Sie sich vor… Sie erleichtern die Last auf den Schultern Ihres Kindes. Sie haben diesen schwierigen Prozess gemeinsam bewältigt. Wie schön wäre das, nicht wahr?
Denken Sie daran, Sie sind die besten Eltern. Sie kennen Ihr Kind am besten. Geben Sie ihm Ihre Liebe und Unterstützung. Der Rest wird von selbst kommen.
Mit freundlichen Grüßen!